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CBN (Cannabinol): vom Fund 1899 bis zum Etikett

Still life with a Cibdol product introducing What Is CBN (Cannabinol)?
Cibdol · CBN (Cannabinol): vom Fund 1899 bis zum Etikett

Definition

CBN ist die Abkürzung für Cannabinol, einen Stoff aus dem Verzeichnis der Hanfbestandteile. Es war die erste Substanz dieser Familie, die aus der Pflanze isoliert und beschrieben wurde, im Jahr 1899 durch Wood, Spivey und Easterfield. Auf heutigen Etiketten erscheint CBN als bezifferter Bestandteil, meist in Milligramm je Flasche.

Ein Eintrag in einer katalogisierten Familie

Hanf ist chemisch kein Einzelstoff. Die Übersicht von ElSohly und Slade aus dem Jahr 2005 beschreibt die Pflanze als komplexes Gemisch: mehr als hundert katalogisierte Cannabinoide, dazu Terpene und weitere Bestandteile [2]. CBN, ausgeschrieben Cannabinol, ist einer dieser Einträge. Nicht der bekannteste. Aber der erste, der überhaupt aus dem Pflanzenmaterial herausgelöst und beschrieben wurde.

Entscheidend ist die Ebene, auf der die beiden Wörter arbeiten. Cannabinoid ist ein Familienbegriff. Er steht für den gesamten katalogisierten Satz verwandter Pflanzenstoffe, nicht für eine einzelne Substanz [2]. Cannabinol dagegen steht für ein Molekül: ein Name, eine Zeile im Verzeichnis, eine eigene Fundgeschichte. Wer die Wörter tauscht, tauscht damit die Größenordnung der Aussage.

Rund ein Jahrhundert lang war Cannabinol vor allem eine Fußnote der Cannabinoidchemie. Der Name stand in Verzeichnissen, in Bestandsaufnahmen, in Listen von Pflanzenbestandteilen, und dort endete es meistens. Heute ist CBN ein formulierter Bestandteil, der abgefüllt und auf einem Etikett beziffert wird. Das CBN Öl von Cibdol gehört in diese Reihe: zwei Cannabinoide, zwei Zahlen, eine Flasche.

Auch die Reihenfolge der Funde gehört zur Chemie dieses Themas. Nicht CBD stand am Anfang. Nicht THC. Isoliert wurde zuerst Cannabinol, und zwar 1899 [1], lange vor jener Chemie, die heute die Vorderseite einer Flasche füllt.

Ein Buchstabe, zwei Bedeutungen

Cannabinol und Cannabinoid teilen den Wortstamm und sind fast identisch geschrieben. Genau daran verrutschen Texte. Aus dem Jahr, in dem eine einzelne Substanz isoliert wurde, wird in Zusammenfassungen gern das Jahr, in dem die ganze Stoffgruppe entdeckt worden sei. Das eine ist ein Laborergebnis mit Datum, das andere ein Sammelbegriff, der erst mit späteren Bestandsaufnahmen gefüllt wurde [2].

Für das Lesen alter und neuer Quellen heißt das: prüfen, ob von einem Stoff oder von einer Familie die Rede ist. Steht dort Cannabinol, geht es um CBN. Steht dort Cannabinoid, geht es um das Verzeichnis, in dem CBN eine von über hundert Zeilen ist [2]. Diese kleine Unterscheidung räumt die meisten Widersprüche zwischen zwei Texten über dasselbe Molekül auf.

Von der Isolierung bis in die Flasche

  1. 1899 gelang die erste Isolierung eines Cannabinoids aus Cannabis. Es war nicht CBD, und es war auch nicht THC. Es war Cannabinol, also der Stoff, der heute als CBN auf Etiketten steht [1].
  2. Verantwortlich für diese Arbeit waren Wood, Spivey und Easterfield. Die Veröffentlichung ist als erster Teil einer Folge gekennzeichnet und hält die Isolierung von Cannabinol aus dem Pflanzenmaterial fest [1].
  3. Der Begriff Cannabinoid wird in der Fachliteratur als Familienname geführt. Er umfasst den gesamten katalogisierten Satz verwandter Pflanzenstoffe und ist damit weiter gefasst als der Name einer einzelnen Substanz [2].
  4. Weil sich Cannabinol und Cannabinoid im Schriftbild kaum unterscheiden, wandert 1899 in vielen Darstellungen von der Isolierung eines Stoffes zur Entdeckung einer ganzen Stoffgruppe. Beides ist nicht dasselbe.
  5. Spätere chemische Bestandsaufnahmen ordnen Cannabis als komplexes Gemisch ein. Verzeichnet sind über hundert Cannabinoide, daneben Terpene und weitere Bestandteile der Pflanze [2].
  6. Innerhalb dieser Bestandsaufnahmen blieb Cannabinol lange ein Nebeneintrag. Der Name war gesetzt, die Fundgeschichte klar, der Forschungsbestand dünn im Vergleich zu anderen Zeilen desselben Verzeichnisses [1].
  7. Inzwischen ist CBN kein reiner Katalogeintrag mehr, sondern ein formulierter Bestandteil. Zu den Produkten, in denen es ausgewiesen wird, gehört das CBN Öl von Cibdol.
  8. Auf dessen Etikett stehen zwei Zahlen: 500 mg CBN und 250 mg CBD je 10-ml-Flasche. Das ergibt ein Verhältnis von 2:1, und dieses Verhältnis ist aufgedruckt, nicht vom Lesenden hergeleitet.
  9. Der Rahmen dafür ist bei Cibdol seit 2014 derselbe: den Inhalt kennen und ihn veröffentlichen. Was in der Flasche steckt, gehört auf das Etikett und in die Unterlagen zur Charge.

CBN neben CBD gelesen

Die häufigste Frage zu CBN ist ein Vergleich. Zwei Cannabinoide, derselbe Familienbegriff, eine Flasche, in der beide Namen nebeneinander stehen. Vergleichbar sind die harten Angaben: der ausgeschriebene Name, das Jahr der Isolierung, das Format der Zahl auf dem Etikett. Ein Vergleich, der darüber hinausgeht, hätte einen Belegstand als Grundlage, und genau dort wird es dünn.

Denn der Forschungsbestand zu CBN ist deutlich kleiner als der zu CBD, und das trotz des früheren Fundjahres [1]. Die 1899 veröffentlichte Isolierung war ein chemischer Befund, kein Startschuss für eine breite Untersuchungsreihe. Cannabidiol kam später in die Literatur und wurde häufiger untersucht. Der zeitliche Vorsprung hat sich in dieser Hinsicht nicht ausgezahlt.

Die beiden hier genannten Quellen zeigen, welche Art von Angaben überhaupt vorliegt: eine Isolierung aus dem Jahr 1899 [1] und eine chemische Bestandsaufnahme der Pflanzenbestandteile aus dem Jahr 2005 [2]. Wer nach dem Endocannabinoid System sucht, landet in einem anderen Kapitel der Cannabinoidforschung, das diese zwei Fundstellen nicht abdecken. Auch die vielgesuchte Gegenüberstellung von THC und CBD ist ein eigenes Wortfeld mit eigenen Quellen.

Was der Vorsprung von 1899 nicht bedeutet

Ein früheres Fundjahr sagt nichts über die Menge an späteren Veröffentlichungen. Die Arbeit von 1899 hält fest, dass eine Substanz aus dem Pflanzenmaterial gewonnen und benannt wurde [1]. Sie sagt nichts darüber, wie oft dieser Stoff danach im Labor landet. CBN steht deshalb in einer eigenartigen Lage: chemisch früh dokumentiert, in der Literatur lange nur mitgeführt.

Für einen Text über CBN heißt das: Chemie und Fundgeschichte sind sauber belegbar, das Etikett ist nachlesbar, und der Rest bleibt eine offene Forschungsfrage. Diese Trennung ist keine Zurückhaltung aus Vorsicht, sondern die Grenze der beiden zitierten Fundstellen.

Prozent und Milligramm auf einem Etikett

Die Zahl auf einer Flasche folgt einer schlichten Logik. Ist ein Stoff in großer Menge enthalten, wird er als Prozentanteil des Öls angegeben. So laufen die CBD Öle von Cibdol: von 5 % bis 40 % CBD, gestaffelt über die Reihe. Die Prozentangabe beschreibt dann den Anteil am Flascheninhalt, nicht eine Summe.

Beim CBN Öl steht die Angabe in Milligramm. Auf dem Etikett stehen 500 mg CBN und 250 mg CBD, bezogen auf eine Flasche mit 10 ml. Aus diesen zwei Summen ergibt sich das Verhältnis 2:1, das ebenfalls gedruckt vorliegt. Der Punkt daran ist die Herkunft der Angabe: sie stammt vom Etikett, nicht aus einer Nebenrechnung.

Damit ist ein CBN Etikett in zwei Schritten gelesen. Erst die Frage, welche Cannabinoide überhaupt ausgewiesen sind, hier zwei. Dann die Frage nach dem Format, hier Milligramm je Flasche. Wer beide Schritte macht, weiß, was in der Flasche beziffert ist, und muss nichts schätzen. Seit 2014 gilt bei Cibdol derselbe Arbeitsstandard: den Inhalt kennen und ihn veröffentlichen.

Rund um diese Etikettenlogik liegen Suchbegriffe, die eigene Fragen aufmachen. Ein CBD Vollspektrum Öl beschreibt den Extrakttyp und nicht die Zahl auf der Vorderseite. Ein CBD Isolat Öl steht für eine andere Zusammensetzung derselben Zahlenlogik. Und die CO2 Extraktion benennt einen Herstellungsschritt, der vor dem Abfüllen liegt. Auch ein CBG Öl gehört in dieses Umfeld, mit eigenem Cannabinoidnamen und eigener Zahlenreihe auf dem Etikett. Für CBN bleibt festzuhalten, was die Flasche selbst nennt: zwei Cannabinoide, zwei Summen, ein aufgedrucktes Verhältnis.

Punkt für Punkt durch die Angaben

  1. Zuerst den ausgeschriebenen Namen prüfen. CBN steht für Cannabinol, jenen Stoff, dessen Isolierung 1899 veröffentlicht wurde [1]. Die Abkürzung allein sagt noch nicht, in welchem Format die Menge angegeben ist.
  2. Dann das Zahlenformat bestimmen. Steht dort ein Prozentwert, beschreibt er den Anteil am Öl. Steht dort eine Milligrammzahl, beschreibt sie eine Summe für den Flascheninhalt.
  3. Beim CBN Öl von Cibdol ist es die zweite Variante. Ausgewiesen sind 500 mg CBN, und die Bezugsgröße dazu ist eine Flasche mit 10 ml Inhalt.
  4. Auf demselben Etikett steht ein zweites Cannabinoid. Für CBD sind 250 mg in derselben Flasche angegeben, also die Hälfte der ersten Summe.
  5. Aus beiden Summen ergibt sich 2:1. Dieses Verhältnis ist auf die Flasche gedruckt und muss nicht aus den Milligrammzahlen erschlossen werden.
  6. Zum Vergleich lohnt der Blick auf die CBD Öle desselben Sortiments. Dort steht eine Prozentangabe, gestaffelt von 5 % bis 40 %, weil die Menge des Cannabinoids diese Schreibweise trägt.
  7. Wer beide Formate nebeneinander legt, sieht die Regel dahinter: hohe Menge in Prozent des Öls, kleinere Summen in Milligramm. Zwei Schreibweisen, eine Logik.
  8. Was das Etikett nicht liefert, ist der Belegstand zum Molekül. Dafür braucht es die Fundstellen, hier die Isolierung von 1899 [1] und die chemische Bestandsaufnahme von 2005 [2].
  9. Und was seit 2014 die Grundlage bildet: den Inhalt kennen, ihn veröffentlichen und die Angabe so schreiben, dass sie sich nachlesen lässt, Flasche für Flasche.

Angaben zu CBN und CBD in Spalten

MerkmalCBNCBD
Ausgeschriebener NameCannabinol, in Fachtexten und auf Etiketten zu CBN gekürzt, dabei nur ein Buchstabe entfernt vom Familienbegriff CannabinoidCannabidiol, auf Etiketten als CBD gekürzt, ebenfalls ein einzelner Stoff und nicht die Stoffgruppe
Isolierung1899 aus Cannabis isoliert und beschrieben, damit das erste Cannabinoid überhaupt, veröffentlicht von Wood, Spivey und Easterfield [1]Nicht der Stoff von 1899: die damalige Isolierung betraf Cannabinol, nicht Cannabidiol [1]
Stellung im VerzeichnisEine Zeile unter den über hundert katalogisierten Cannabinoiden, die neben Terpenen und weiteren Bestandteilen verzeichnet sind [2]Ebenfalls ein Eintrag in derselben Bestandsaufnahme desselben komplexen Pflanzengemisches [2]
ForschungsbestandDeutlich kleiner als der Bestand zu CBD, und das trotz des früheren Fundjahres [1]Der umfangreichere Bestand der beiden, obwohl der Name später in die Literatur kam
Zahlenformat bei CibdolMilligrammsummen je Flasche, weil die Menge diese Schreibweise trägtProzentangabe des Öls über die gesamte Reihe der CBD Öle
Zahl auf dem Etikett500 mg CBN, bezogen auf eine Flasche mit 10 ml Inhalt250 mg CBD in derselben Flasche des CBN Öls, sowie 5 % bis 40 % in der Reihe der CBD Öle
Verhältnis2:1 für CBN zu CBD, aufgedruckt auf der Flasche und damit keine Rechnung, die der Lesende selbst anstellen muss
Grundlage der AngabeSeit 2014 derselbe Standard bei Cibdol: den Flascheninhalt kennen und die Zahlen dazu veröffentlichen
Grenze dieser ÜbersichtChemie, Fundjahr und Etikett sind belegbar, der Rest bleibt eine offene Forschungsfrage der zitierten Quellen [1][2]

Häufig gestellte Fragen

Welches Cannabinoid wurde 1899 isoliert?
Cannabinol, also der Stoff, der heute als CBN abgekürzt wird. Die Veröffentlichung von Wood, Spivey und Easterfield aus dem Jahr 1899 hält diese Isolierung aus Cannabis fest [1]. Es war weder CBD noch THC, sondern das erste Cannabinoid überhaupt, das aus der Pflanze herausgelöst wurde.
Warum steht bei CBN eine Milligrammzahl und bei CBD eine Prozentangabe?
Das Format folgt der Menge. Ist ein Cannabinoid in großer Menge enthalten, wird es als Prozentanteil des Öls ausgewiesen, wie in der Reihe der CBD Öle von Cibdol mit 5 % bis 40 % CBD. Beim CBN Öl stehen dagegen Milligrammsummen auf dem Etikett, nämlich 500 mg CBN und 250 mg CBD je 10-ml-Flasche.
Woher kommt das Verhältnis 2:1 beim CBN Öl?
Es steht auf der Flasche. 500 mg CBN und 250 mg CBD je 10 ml ergeben zwei Teile CBN auf einen Teil CBD, und dieses Verhältnis ist gedruckt und nicht vom Lesenden hergeleitet. Bei Cibdol gilt dazu seit 2014 derselbe Arbeitsstandard: den Inhalt kennen und ihn veröffentlichen.
Was besagt der Begriff Cannabinoid im Unterschied zum Namen Cannabinol?
Cannabinoid ist ein Familienbegriff für den gesamten katalogisierten Satz verwandter Pflanzenstoffe, in dem mehr als hundert Einträge neben Terpenen und weiteren Bestandteilen verzeichnet sind [2]. Cannabinol bezeichnet nur eine dieser Substanzen. Weil sich beide Wörter im Schriftbild kaum unterscheiden, wird 1899 oft als Jahr der Entdeckung der ganzen Gruppe wiedergegeben statt als Jahr einer einzelnen Isolierung [1].

Über diesen Artikel

Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabinoide, CBD und die vielfältigen Vorteile der Natur. Zu seinem Hintergrund gehört eigene praktische Erfahrung im Cannabisanbau über den gesamten Zyklus vom Samen bis zur Ernte hin

Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Luke Sholl geprüft, Autor für CBD und Wohlbefinden. Redaktionelle Aufsicht durch Joshua Askew.

Redaktionelle StandardsKI-Nutzungsrichtlinie

Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

Zuletzt geprüft am 26. August 2026

Literatur (2)

  1. [1]Wood, T.B., Spivey, W.T.N. and Easterfield, T.H. (1899). III. Cannabinol. Part I. DOI: https://doi.org/10.1039/ct8997500020
  2. [2]ElSohly, M.A. and Slade, D. (2005). Chemical constituents of marijuana: the complex mixture of natural cannabinoids. DOI: https://doi.org/10.1016/j.lfs.2005.09.011

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