
CBD, Muskelaufbau und Regeneration
Trainingsreize hinterlassen kleine Schäden in den Fasern, die die Last getragen haben, und beim Wiederaufbau reden Signale von Immunzellen mit. Einer der beiden Cannabinoid-Rezeptoren sitzt vor allem in peripherem Gewebe und in Immunzellen, und genau an dieser Überlappung setzt die Forschung zu Cannabidiol an.
Gewebe unter Last und die Stunden danach
Harte Sätze setzen den Fasern zu, die die Last getragen haben, und danach läuft eine Reihe von Reparaturschritten ab. Nichts davon passiert in Sekunden. Immunzellen rücken an, räumen Reste ab und geben Signale für den Wiederaufbau. Hier kommt das Endocannabinoid-System ins Bild, ein Signalnetzwerk aus drei Teilen: den Cannabinoid-Rezeptoren, den körpereigenen Verbindungen, die daran binden, und den Enzymen, die diese Verbindungen aufbauen und wieder abräumen. Der eine Rezeptor liegt dicht im zentralen Nervensystem. Der andere sitzt vor allem in peripherem Gewebe und in Immunzellen, so beschrieben in der Arbeit von Munro und Kollegen aus dem Jahr 1993. Diese Nachbarschaft zu den Signalwegen der Immunzellen ist der ausdrücklich genannte Anlass, aus dem das Forschungsfeld überhaupt entstanden ist. Cannabidiol selbst bindet am wichtigsten Cannabinoid-Rezeptor direkt nur schwach, seine Aktivität wird in der Forschung deshalb anderen Wegen zugeschrieben. Diese Wege sind bis heute nicht vollständig kartiert. Und wie sich das alles in einer Trainingswoche abbildet, steht in der Literatur nicht. Was bei trainierten Menschen vorliegt, sind frühe Arbeiten, meist klein oder präklinisch. Klar ist bisher der Ausgangspunkt, nicht das Ergebnis.
Wie weit ist die Studienlage bei Trainierten?
- Eine narrative Übersichtsarbeit von 2020 hat die Studienlage zu Cannabidiol im sportlichen Zusammenhang erfasst und kam zu dem Ergebnis, dass die Belege bei trainierten Menschen früh und dünn sind. Mehr offene Fragen als Antworten, und kaum etwas davon an Sportlern unter echter Trainingslast erhoben.
- Isenmann und Kollegen haben 2021 Cannabidiol und die Regeneration der Skelettmuskulatur nach intensivem Krafttraining untersucht. Die Studie war klein, und darin liegt die wesentliche Grenze dessen, was sich aus ihr lesen lässt. Eine einzelne kleine Studie klärt keine Frage, sie eröffnet sie.
- Cannabidiol steht seit 2018 nicht mehr auf der internationalen Verbotsliste im Sport. Andere Cannabinoide, THC eingeschlossen, bleiben im Wettkampf verboten. Ein Vollspektrum-Extrakt enthält THC, weshalb für dopingkontrollierte Sportler ein reales Risiko bleibt, und das gehört vor der Saison auf den Tisch.
- Der größte Teil des Veröffentlichten in diesem Feld ist präklinisch oder klein, und ein festes Schema für Cannabidiol rund um das Training ist daraus nicht hervorgegangen. Zu Zeitpunkt und Studiendesign gibt es keine gemeinsame Linie, weshalb Literaturübersichten vor praktischen Hinweisen haltmachen.
- Munro und Kollegen haben 1993 den peripheren Cannabinoid-Rezeptor in Immunzellen beschrieben, der anatomische Ausgangspunkt für dieses Feld. Eine systematische Übersichtsarbeit von Millar aus dem Jahr 2018 hat die Pharmakokinetik beim Menschen kartiert und dabei große Unterschiede zwischen Studien gefunden.
Vorläufig heißt genau das: frühes Stadium, oft klein oder aus dem Labor, und keine Grundlage, ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten.
Ein fester Platz in der Trainingswoche
- Viele bleiben bei einem festen Zeitpunkt, morgens oder abends, statt das Ganze an einzelne Trainingseinheiten zu koppeln, und behalten diesen Punkt über die ganze Woche bei.
- Die Reihe CBD Oil 2.0 kommt in der 10-ml-Flasche mit Pipette und in sechs Stärken, und die Prozentangabe auf dem Etikett beschreibt die Konzentration, nicht die Flaschengröße.
- Unter die Zunge gegeben, kurz dort gehalten, dann geschluckt, über die Trainingswoche hinweg immer am selben Punkt und ohne Umbau an den harten Tagen.
- Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor analysiert und das Chargenzertifikat veröffentlicht, sodass sich das Etikett am Bericht Zeile für Zeile nachprüfen lässt.
Verwendete Studien zu Sport und Regeneration
- McCartney (2020). Narrative Übersichtsarbeit zu Cannabidiol im sportlichen Zusammenhang, mit einer Einordnung der Beleglage bei trainierten Menschen. doi:10.1186/s40798-020-00251-0
- Isenmann (2021). Kleine Studie zur Regeneration der Skelettmuskulatur nach intensivem Krafttraining, mit Cannabidiol als untersuchter Verbindung. doi:10.3390/nu13093028
- Munro (1993). Erste Beschreibung des peripheren Cannabinoid-Rezeptors, wie er in Immunzellen und in peripherem Gewebe vorkommt. doi:10.1038/365061a0
- Millar (2018). Systematische Übersichtsarbeit zur Pharmakokinetik beim Menschen, mit großen Unterschieden zwischen den ausgewerteten Studien. doi:10.3389/fphar.2018.01365
- Internationale Verbotsliste im Sport (fortlaufend). Belegstelle für den Status von Cannabidiol ab 2018 und für andere Cannabinoide im Wettkampf.
Angegeben, damit du die Originalliteratur selbst prüfen kannst. Die Nennung ist kein Beleg für einen Effekt.
Weitere Gründe, CBD zu verwenden
Transparenz, die du selbst prüfen kannst
Fragen zu diesem Thema
Darf CBD im Wettkampfsport verwendet werden?▼
Cannabidiol steht seit 2018 nicht mehr auf der internationalen Verbotsliste im Sport. Andere Cannabinoide, THC eingeschlossen, bleiben im Wettkampf verboten. Ein Vollspektrum-Extrakt enthält THC, und damit bleibt für dopingkontrollierte Sportler ein reales Risiko. Daran ändert eine niedrige Zahl auf dem Etikett nichts. Üblich ist die Rückfrage beim eigenen Verband und beim betreuenden Ärzteteam, bevor in der Trainingswoche etwas dazukommt. Diese Klärung gehört in die Planung vor der Saison. Verbindlich ist am Ende die Auskunft des Verbandes.
Was sagen Studien zu CBD nach dem Krafttraining?▼
Bislang wenig. Eine narrative Übersichtsarbeit von 2020 hat Cannabidiol im sportlichen Zusammenhang erfasst und kam zu dem Ergebnis, dass die Belege bei trainierten Menschen früh und dünn sind. Isenmann und Kollegen haben 2021 die Regeneration der Skelettmuskulatur nach intensivem Krafttraining untersucht, und diese Studie war klein. Keine der beiden Arbeiten gibt eine feste Antwort. Die Übersicht von 2020 benennt den Abstand zwischen dem Interesse am Thema und den veröffentlichten Daten sehr direkt. Genau da steht das Feld heute.
Warum forscht man überhaupt zu Cannabinoiden und Muskelgewebe?▼
Weil Signale von Immunzellen daran beteiligt sind, wie Gewebe nach Belastung wieder aufgebaut wird. Der Wiederaufbau läuft in mehreren Schritten. Munro und Kollegen haben 1993 einen Cannabinoid-Rezeptor beschrieben, der vor allem in peripherem Gewebe und in Immunzellen vorkommt, und diese Nachbarschaft ist der ausdrücklich genannte Anlass für das Forschungsfeld. Das markiert eine plausible Stelle zum Nachsehen, kein Ergebnis. Was seither veröffentlicht wurde, ist überwiegend präklinisch oder klein angelegt, und deshalb bleibt die Frage offen.
Wann passt CBD in die Trainingswoche?▼
Ein festes Schema gibt es nicht, weil die veröffentlichten Arbeiten dafür zu früh und zu klein sind. Die meisten wählen einen festen Zeitpunkt, morgens oder abends, und bleiben dabei, statt alles um einzelne Trainingseinheiten herum zu bauen. Der Zeitpunkt bleibt damit eine Frage der Gewohnheit. Eine Routine, die eine harte Woche übersteht, ist praktischer als eine, die nur in der perfekten Woche funktioniert. Bei bestehender Medikation ist die ärztliche Rücksprache der übliche Weg.
Welche Stärke aus der Reihe kommt in Frage?▼
Die Reihe CBD Oil 2.0 umfasst sechs Stärken, alle in der 10-ml-Flasche mit Pipette. Beide Angaben stehen auf dem Etikett, Stärke und Füllmenge. Die Prozentangabe beschreibt die Konzentration und nicht, wie viel Flüssigkeit in der Flasche ist. Genau das wird am häufigsten falsch gelesen. Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor analysiert und das zugehörige Chargenzertifikat veröffentlicht, sodass sich der Cannabinoid-Gehalt vor der Bestellung mit dem Etikett abgleichen lässt.
Wie steht es mit THC in einem Vollspektrum-Extrakt?▼
Ein Vollspektrum-Extrakt bringt das Begleitspektrum der Pflanze mit, THC eingeschlossen. Die Öle von Cibdol bleiben innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte, und jede Charge geht an ein unabhängiges Labor, dessen Chargenzertifikat veröffentlicht wird. Der Cannabinoid-Gehalt lässt sich damit am Bericht ablesen, Charge für Charge und nicht pauschal für die Reihe. Für alle, die im Wettkampf getestet werden, ist genau dieser Punkt der entscheidende, denn andere Cannabinoide bleiben im Wettkampf verboten. Üblich ist dort die vorherige Abstimmung mit dem Verband.
Gibt es Studien zu CBD und muskulärer Belastung?▼
Studien haben Cannabidiol im Zusammenhang mit körperlichem Unbehagen untersucht, doch speziell zu trainierten Menschen bleibt die Datenlage dünn. Die Übersichtsarbeit von 2020 sagt das so und beschreibt eine frühe Beleglage mit kleinen Einzelstudien. Vieles davon stammt aus kleinen Gruppen. Eine systematische Übersichtsarbeit von Millar aus dem Jahr 2018 hat zudem große Unterschiede zwischen Studien zur Pharmakokinetik beim Menschen gefunden, was den Vergleich von Ergebnissen zwischen Forschungsgruppen erschwert.
Millionen Menschen können sich nicht irren!
Wir formulieren sorgfältig, weil das EU-Recht nur gesundheitsbezogene Angaben erlaubt, die eine Behörde geprüft und zugelassen hat. Für CBD ist das nicht geschehen. Also beschreiben wir, woran geforscht wird, und hören dort auf.
Könnte ein Teil davon Placebo sein? Wahrscheinlich schon: Placeboeffekte sind bei subjektiven Dingen wie Wohlbefinden, Ruhe und Stimmung am stärksten.
Doch Millionen Europäerinnen und Europäer verwenden CBD Jahr für Jahr, und Menschen kaufen selten weiter, was ihnen nichts bringt. Das ist kein Beweis, aber es ist auch nicht nichts.
Unser Versprechen: ein Analysezertifikat für jede Charge und ein ehrliches Wort, wann immer die Datenlage dünn ist.

















