
CBD und die Haut in der Forschung
In Keratinozyten, Talgdrüsen und Nervenfasern wurden Cannabinoid-Rezeptoren beschrieben, in einer Übersichtsarbeit von 2009 und erneut 2019. Forschende ordnen dieses lokale Signalnetz dem Endocannabinoid-System zu, das damit auch im Hautgewebe vorkommt. Die meisten Daten stammen aus Zellkulturen.
Beschriebene Cannabinoid-Rezeptoren im Gewebe der Haut
Zwei Rezeptortypen stehen im Zentrum des Endocannabinoid-Systems. Der eine sitzt dicht im zentralen Nervensystem, der andere vor allem in peripherem Gewebe und in Immunzellen. Dazu kommen körpereigene Verbindungen, die an diese Rezeptoren binden, und die Enzyme, die solche Verbindungen aufbauen und wieder abbauen. Ein Signalnetz also, kein einzelner Schalter. Die Übersichtsarbeiten von 2009 und 2019 erfassen dieselben Bausteine im Hautgewebe und beschreiben Rezeptoren auf Keratinozyten, auf Talgdrüsen und auf Nervenfasern, die das Gewebe durchziehen. Genau dieses lokale Bild erklärt, warum die dermatologische Forschung immer wieder auf Cannabinoide zurückkommt. Cannabidiol selbst bindet nur schwach an den Hauptrezeptor. Das klingt widersprüchlich, bis man die Literatur liest: die Aktivität wird meist anderen Signalwegen zugeschrieben, und diese Wege sind noch offen, nicht abgeschlossen. Der größte Teil des Materials besteht aus Laborarbeit an kultivierten Zellen, oft an Gewebeproben aus dem Labor. Studien am Menschen zu kosmetischen Formulierungen sind wenige und klein, und die Autoren dieser Übersichtsarbeiten sagen das deutlich. Cibdol arbeitet seit 2014 mit Cannabinoiden, lang genug, um die dünnen Stellen der Datenlage klar zu benennen, ohne sie zu übermalen.
Die Belege stammen überwiegend aus Zellkultur-Modellen
- Die Übersichtsarbeit von 2009 trug die frühen Befunde zu Cannabinoid-Rezeptoren im Hautgewebe zusammen. Die Übersichtsarbeit von 2019 ging dasselbe Feld erneut durch, mit deutlich mehr Einzelstudien als Grundlage. Beide beschreiben Rezeptoren auf Keratinozyten, auf Talgdrüsen und auf Nervenfasern.
- Olah und Kollegen untersuchten 2014 Cannabidiol an kultivierten menschlichen Sebozyten, also an den Zellen der Talgdrüse. Wer nach Cannabidiol und Talg sucht, landet fast immer bei dieser Arbeit. Es war eine Zellkulturstudie, kein Versuch am Menschen, und die Autoren beschreiben sie auch so.
- Der überwiegende Teil der veröffentlichten Forschung besteht aus Zellkulturen und Labormodellen, und das ist etwas anderes als Belege am Menschen. Studien am Menschen zu kosmetischen Formulierungen sind wenige und klein, was die Übersichtsarbeit von 2019 nüchtern festhält. Das schreiben die Autoren selbst so.
- Eine Studie von 2004 vermaß, wie Cannabidiol und verwandte Cannabinoide menschliche Haut durchdringen. Gemessen wurde unter Laborbedingungen, an Hautproben. Das ist die erste Frage bei allem, was auf die Oberfläche aufgetragen und nicht geschluckt wird. Die Antwort fiel im Labor aus, nicht am Waschbecken.
- Die EU-Verordnung über kosmetische Mittel bestimmt ein kosmetisches Produkt darüber, was es mit dem Aussehen und dem Zustand der Oberfläche macht, auf die es aufgetragen wird. In diesem Rahmen beschreibt Cibdol seine Cremes, und die Laborforschung steht auf Seiten wie dieser. Sie trägt die Nummer 1223/2009.
Vorläufig heißt genau das: frühes Stadium, oft klein oder aus dem Labor, und keine Grundlage, ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten.
Auftragen einer topischen Formulierung und Häufigkeit
- Auf gereinigte, trockene Haut aufgetragen, ein- oder zweimal, morgens oder abends, als Teil einer bestehenden Routine und nicht an ihrer Stelle.
- Eine dünne Schicht, so lange eingearbeitet, bis nichts mehr auf der Oberfläche liegt. Eine zweite Schicht darüber ändert daran nichts, sie liegt einfach obenauf.
- Bei einer neuen Formulierung erst eine kleine Stelle, dann ein paar Tage, bevor sie fest zum Morgen oder zum Abend gehört. Ruhig in dieser Reihenfolge.
- Cibdol führt Cremes und weitere topische Formulierungen, der Betrieb läuft von Schijndel aus, jede Charge wird von einem unabhängigen Labor analysiert und das Zertifikat veröffentlicht.
Quellen zur Hautforschung auf dieser Seite
- Biro (2009). Übersichtsarbeit zum körpereigenen Endocannabinoid-Signalsystem der Haut. doi:10.1016/j.tips.2009.05.004
- Olah (2014). In-vitro-Studie an kultivierten menschlichen Sebozyten. doi:10.1172/JCI64628
- Stinchcomb (2004). Studie zur Messung der Hautpermeation von Cannabinoiden beim Menschen. doi:10.1211/0022357022791
- Toth (2019). Übersichtsarbeit zum Cannabinoid-Signalsystem im Hautgewebe. doi:10.3390/molecules24050918
- Verordnung Nr. 1223/2009 (2009). Die EU-Verordnung über kosmetische Mittel, die bestimmt, was ein kosmetisches Produkt ist.
Angegeben, damit du die Originalliteratur selbst prüfen kannst. Die Nennung ist kein Beleg für einen Effekt.
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Fragen zu diesem Thema
Zieht CBD überhaupt in die Haut ein, und hat das jemand gemessen?▼
Ja, das wurde 2004 gemessen. Eine Studie prüfte im Labor, wie Cannabidiol und verwandte Cannabinoide die menschliche Haut durchdringen, unter kontrollierten Bedingungen. Beschrieben wird dort ein Molekül, das eine Barriere passiert. Über eine fertige Creme aus dem Regal sagt diese Messung wenig, denn eine Creme ist eine andere Formulierung, mit anderen Trägerstoffen und anderen Anteilen. Die Frage ist also gestellt und im Labor beantwortet, aber eng begrenzt. Mehr lässt sich aus dieser Arbeit nicht herauslesen, und sie behauptet auch nicht mehr.
Was wurde zu Cannabidiol und Haut wirklich erforscht?▼
Zwei Stränge. Die Übersichtsarbeiten von 2009 und 2019 sichten beide die Cannabinoid-Rezeptoren, die in Keratinozyten, in Talgdrüsen und in den Nervenfasern der Haut beschrieben wurden. Davon getrennt untersuchte eine Studie von 2014 Cannabidiol an kultivierten menschlichen Sebozyten. Beides ist Laborforschung, und die Autoren der Übersichtsarbeiten nennen die Datenlage am Menschen begrenzt. Wer mehr erwartet, findet in der Literatur derzeit nichts Größeres, weder in der Zahl der Teilnehmer noch in der Dauer. Das ist der ehrliche Stand, nicht mehr und nicht weniger.
Cannabidiol und Talg: worum ging es in der Studie von 2014?▼
Kultivierte menschliche Sebozyten, also die Zellen der Talgdrüse, wurden im Labor mit Cannabidiol zusammengebracht. Das ist eine In-vitro-Arbeit von 2014, Zellen in der Schale, keine Menschen in einer Studie. Die Zellen stammten aus menschlichem Gewebe und wurden in Kultur gehalten, dort fanden die Messungen statt. Zitiert wird die Arbeit am häufigsten, wenn Cannabidiol und Talg gemeinsam auftauchen. Mehr gibt die Arbeit nicht her, und das ist keine Kritik an ihr.
Sind kosmetische CBD-Cremes in der EU geregelt?▼
Ja. Die EU-Verordnung über kosmetische Mittel definiert ein kosmetisches Produkt darüber, was es mit dem Aussehen und dem Zustand der Oberfläche macht, auf die es aufgetragen wird. Ihre Nummer lautet 1223/2009, und sie gilt in der ganzen EU, für Cremes genauso wie für alles andere, was auf die Oberfläche kommt. In diesem Rahmen beschreibt Cibdol seine Cremes: Bestandteile, Formulierung, Charge. Die Literatur aus dem Labor steht auf Informationsseiten wie dieser, wo mehr Platz für Zusammenhänge ist.
Woran erkenne ich, was in einer CBD-Creme steckt?▼
Schauen Sie in die Chargenanalyse. Jede Charge von Cibdol wird von einem unabhängigen Labor analysiert und das Zertifikat veröffentlicht, der Cannabinoid-Gehalt ist also nachprüfbar, bevor eine Tube im Bad landet. Der Betrieb läuft von Schijndel aus, die Arbeit mit Cannabinoiden reicht bis 2014 zurück. Behauptungen kosten nichts. Ein veröffentlichter Laborbericht schon. Wer vergleichen will, findet dort die Cannabinoide einzeln aufgeschlüsselt, samt Chargennummer und Datum. Wer genau hinsehen will, hat damit etwas Handfestes in der Hand.
Enthält eine CBD-Creme THC?▼
Cibdol-Produkte bleiben innerhalb der gesetzlichen THC-Grenzwerte, und das Chargenzertifikat des unabhängigen Labors weist den THC-Gehalt für die jeweilige Charge aus. Eine topische Formulierung wird auf die Oberfläche aufgetragen und nicht geschluckt. Wenn Sie den Wert für eine bestimmte Charge sehen wollen, steht er im veröffentlichten Zertifikat. Nachsehen vor dem Kauf, nicht danach. Für Cremes gilt dasselbe wie für die Öle: eine Charge, ein Bericht. Wer den Wert kennen will, findet ihn vorher.
Creme oder Öl: worin unterscheiden sich die Formate?▼
Zwei Formate, zwei Wege. Cremes und topische Formulierungen bleiben auf der Oberfläche, auf die sie aufgetragen werden. Die Reihe CBD Oil 2.0 wird oral angewendet und deckt sechs Stärken ab. Das Fläschchen fasst 10 ml, die Pipette sitzt im Verschluss. Was auf dem Etikett in Prozent steht, meint die Konzentration im Öl und nicht die Menge Flüssigkeit darin. Manche haben beides im Schrank und halten die Formate auseinander: eines für die Oberfläche, eines für den Mund.
Wie oft wird so eine Creme aufgetragen?▼
Ein- oder zweimal ist das übliche Muster, morgens, abends oder beides. Aufgetragen auf gereinigte, trockene Haut, als Teil einer Routine, die schon läuft, nicht als neues Projekt. Eine dünne Schicht, eingearbeitet, bis nichts mehr obenauf liegt. Mehr Menge ändert daran nichts. Bei einer neuen Formulierung erst eine kleine Stelle und ein paar Tage abwarten. Ob morgens oder abends, entscheidet meist der Tagesablauf und nicht die Formulierung. Gleichmäßig zählt hier mehr als viel auf einmal.
Millionen Menschen können sich nicht irren!
Wir formulieren sorgfältig, weil das EU-Recht nur gesundheitsbezogene Angaben erlaubt, die eine Behörde geprüft und zugelassen hat. Für CBD ist das nicht geschehen. Also beschreiben wir, woran geforscht wird, und hören dort auf.
Könnte ein Teil davon Placebo sein? Wahrscheinlich schon: Placeboeffekte sind bei subjektiven Dingen wie Wohlbefinden, Ruhe und Stimmung am stärksten.
Doch Millionen Europäerinnen und Europäer verwenden CBD Jahr für Jahr, und Menschen kaufen selten weiter, was ihnen nichts bringt. Das ist kein Beweis, aber es ist auch nicht nichts.
Unser Versprechen: ein Analysezertifikat für jede Charge und ein ehrliches Wort, wann immer die Datenlage dünn ist.

















