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Warum Menschen CBD verwenden

CBD und körperliches Unbehagen

Das Endocannabinoid-System zieht sich durch Gewebe im ganzen Körper, Immunzellen eingeschlossen. Genau deshalb haben Studien Cannabidiol bei körperlichem Unbehagen untersucht, und genau deshalb stammt der Großteil dieser Arbeiten bisher aus präklinischer Forschung und nicht aus Untersuchungen am Menschen.

Berührungspunkte zwischen Cannabidiol und dem körpereigenen Signalnetz

Am Anfang steht ein Netz, das der Körper ohnehin betreibt. Dazu gehören Cannabinoid-Rezeptoren, körpereigene Verbindungen, die daran binden, und Enzyme, die diese Verbindungen aufbauen und wieder abräumen. Der eine Rezeptortyp sitzt dicht im zentralen Nervensystem. Der zweite findet sich vor allem außerhalb davon, in peripherem Gewebe und in Immunzellen, so von Munro und Kollegen 1993 beschrieben, ein Jahr nachdem die Gruppe um Devane die erste körpereigene Cannabinoid-Verbindung identifiziert hatte. Dass dieser Rezeptor in Immunzellen vorkommt, erklärt, warum das Thema überhaupt in der Cannabinoid-Forschung auftaucht. Cannabidiol passt schlecht in die einfache Erzählung. Die direkte Bindung am wichtigsten Cannabinoid-Rezeptor fällt bei dieser Verbindung schwach aus, weshalb die Forschung auf andere Wege verweist, und diese Wege sind offene Fragen und keine abgeschlossene Erklärung. Einer davon ist ein Ionenkanal aus der Vanilloid-Familie, den Costa und Kollegen 2004 in präklinischer Arbeit zu akuten Entzündungsreaktionen beschrieben haben. Wer hier eine schlichte Ursache und Folge erwartet, findet stattdessen mehrere Spuren, die parallel verfolgt werden. Die Karte ist erst zum Teil gezeichnet, mehr nicht. Cibdol arbeitet seit 2014 mit Cannabinoiden, lange genug, um ein Signal aus dem Labor von einer gesicherten Erklärung zu unterscheiden.

Die meisten Befunde stammen aus Modellversuchen

  • Costa und Kollegen untersuchten 2004 Cannabidiol in präklinischen Modellen akuter Entzündungsreaktionen und berichteten, dass ein Ionenkanal aus der Vanilloid-Familie daran beteiligt ist, wie die Verbindung im Gewebe ansetzt. Gemessen wurde an Modellen und nicht an Menschen, was die Reichweite begrenzt.
  • Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 hat zusammengetragen, was die Forschung zu Cannabidiol und körperlichem Unbehagen tatsächlich hergibt. Das Fazit der Autoren fiel zurückhaltend aus: die Studien am Menschen bleiben begrenzt in der Zahl und ungleichmäßig in der Qualität, bei deutlich unterschiedlichem Aufbau.
  • Der größere Teil der veröffentlichten Arbeiten in diesem Feld ist präklinisch. Untersuchungen am Menschen gibt es durchaus, sie sind aber weniger, kleiner und im Aufbau sehr unterschiedlich. Genau deshalb beschreibt die Forschung den aktuellen Stand als früh und nicht als gesichert, Jahre nach den ersten Befunden.
  • Für eine Cannabidiol-Zubereitung besteht eine Zulassung der europäischen Zulassungsbehörde, für einen genau umschriebenen Bereich und gestützt auf eigene Studiendaten. Diese Zulassung folgt einem eigenen Regelwerk mit eigenen Unterlagen. Cibdol führt Nahrungsergänzungsmittel, eine davon getrennte Kategorie.
  • Den Rezeptor, der in Immunzellen und in weiterem peripherem Gewebe vorkommt, haben Munro und Kollegen 1993 beschrieben. Ein Jahr davor, 1992, hatte die Gruppe um Devane die erste körpereigene Cannabinoid-Verbindung identifiziert. Ohne diese beiden Befunde gäbe es das Forschungsfeld in dieser Form nicht.

Vorläufig heißt genau das: frühes Stadium, oft klein oder aus dem Labor, und keine Grundlage, ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten.

Routinen, in die Menschen meist hineinfinden

  • Die Reihe CBD Oil 2.0 umfasst sechs Stärken, jede in einer 10-ml-Pipettenflasche, und die Prozentangabe auf dem Etikett nennt die Konzentration, nicht das Volumen der Flasche.
  • Die meisten binden es an einen festen Moment, morgens oder abends, kurz unter der Zunge behalten und danach geschluckt, in derselben Reihenfolge wie zuvor.
  • Jede Charge geht an ein unabhängiges Labor, und das Chargenzertifikat wird veröffentlicht, sodass sich der Inhalt der Flasche gegen die Angaben auf dem Etikett prüfen lässt.
  • Bei verschriebenen Präparaten gilt das vorherige Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt als üblicher Weg. Der Betrieb von Cibdol läuft von Schijndel aus.

Auf dieser Seite zitierte Studien

  1. Costa (2004). Präklinische Arbeit an Modellen akuter Entzündungsreaktionen, die einen Ionenkanal der Vanilloid-Familie als beteiligt beschreibt. doi:10.1038/sj.bjp.0705920
  2. Boyaji (2020). Übersichtsarbeit, die die vorhandene Studienlage zu Cannabidiol sichtet und als begrenzt einordnet. doi:10.1007/s11916-020-0835-4
  3. Munro (1993). Beschreibung des peripheren Cannabinoid-Rezeptors, der in Immunzellen und weiterem Gewebe vorkommt. doi:10.1038/365061a0
  4. Devane (1992). Identifizierung der ersten körpereigenen Cannabinoid-Verbindung, die an Cannabinoid-Rezeptoren bindet. doi:10.1126/science.1470919
  5. Europäische Zulassungsbehörde. Fachinformation zu einer zugelassenen Cannabidiol-Zubereitung, zitiert zur Abgrenzung der Kategorien voneinander.

Angegeben, damit du die Originalliteratur selbst prüfen kannst. Die Nennung ist kein Beleg für einen Effekt.

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FAQ

Fragen zu diesem Thema

Was sagt die Forschung zu CBD und körperlichem Unbehagen?

Weniger, als das Internet vermuten lässt. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 bewertete die Studienlage beim Menschen als begrenzt und in der Qualität ungleichmäßig. Präklinisch liegt deutlich mehr vor, darunter die Arbeit von Costa und Kollegen aus dem Jahr 2004 zu Cannabidiol in Modellen akuter Entzündungsreaktionen. Zwischen einem im Labor gemessenen Signal und einem gemessenen Ergebnis bei Menschen liegt eine große Lücke. Die Autoren dieser Arbeiten formulieren den Abstand selbst deutlich, ohne ihn zu überbrücken.

Wie funktioniert CBD im Körper?

Über ein Signalnetz, das der Körper ohnehin betreibt: Cannabinoid-Rezeptoren, körpereigene Verbindungen, die daran binden, und Enzyme, die diese Verbindungen aufbauen und wieder abbauen. Die direkte Bindung am wichtigsten Cannabinoid-Rezeptor fällt bei Cannabidiol schwach aus, deshalb schaut die Forschung auf andere Wege im Gewebe. Einen davon haben Costa und Kollegen 2004 beschrieben, einen Ionenkanal aus der Vanilloid-Familie. Die Rezeptoren selbst sind seit Anfang der Neunzigerjahre beschrieben. Vollständig gezeichnet ist diese Karte nicht, und das sagen die Autoren dieser Arbeiten selbst.

Was wurde zu CBD und Entzündungsreaktionen untersucht?

Präklinische Studien haben Cannabidiol in Modellen akuter Entzündungsreaktionen untersucht. Costa und Kollegen berichteten 2004, dass ein Ionenkanal aus der Vanilloid-Familie daran beteiligt ist. Das ist Laborarbeit an Modellen und kein Befund am Menschen. Eine Übersichtsarbeit von 2020 fand die Datenlage beim Menschen weiterhin dünn und in der Qualität ungleichmäßig, weshalb das Thema in der Forschung offen bleibt. Mehr lässt sich aus den vorliegenden Studien nicht ableiten, und mehr behauptet die Literatur auch nicht.

Warum kommt bei diesem Thema immer das Endocannabinoid-System vor?

Weil es weit über das Gehirn hinausreicht. Rezeptoren des einen Typs sitzen dicht im zentralen Nervensystem, der andere Typ findet sich vor allem in peripherem Gewebe und in Immunzellen, so von Munro und Kollegen 1993 beschrieben. Die Gruppe um Devane hatte 1992 die erste körpereigene Cannabinoid-Verbindung identifiziert. Der Begriff Endocannabinoid-System fasst dabei Rezeptoren, körpereigene Verbindungen und Enzyme zusammen. Dass dieses Netz im Gewebe des ganzen Körpers vorkommt, erklärt, warum die Forschung gerade hier ansetzt und nicht woanders.

In welche Kategorie fällt CBD Öl von Cibdol?

Cibdol führt Nahrungsergänzungsmittel, und CBD Oil 2.0 gehört in diese Kategorie. Getrennt davon besteht für eine Cannabidiol-Zubereitung eine Zulassung der europäischen Zulassungsbehörde, für einen genau umschriebenen Bereich, mit eigenem Regelwerk und eigenen Unterlagen. Was Cibdol für jede Charge veröffentlicht, ist die Analyse eines unabhängigen Labors. Es sind zwei getrennte Kategorien, und die Unterscheidung liegt nicht am Etikett, sondern am Regelwerk dahinter.

Welche Stärke beim CBD Öl soll ich wählen?

Die Reihe CBD Oil 2.0 reicht über sechs Stärken, alle in einer 10-ml-Pipettenflasche. Die Prozentangabe auf dem Etikett beschreibt die Konzentration, nicht die Größe der Flasche. Eine höhere Prozentzahl ist eine Angabe zum Produkt und sonst nichts. Jede dieser sechs Flaschen trägt dieselbe Prüfung je Charge. Die meisten landen bei der Variante, mit der ihre gewohnte Routine unkompliziert bleibt, und bleiben dann dabei. Wer vergleichen will, findet die gemessenen Gehalte im veröffentlichten Zertifikat.

Kurz zu Aussagen

Millionen Menschen können sich nicht irren!

Wir formulieren sorgfältig, weil das EU-Recht nur gesundheitsbezogene Angaben erlaubt, die eine Behörde geprüft und zugelassen hat. Für CBD ist das nicht geschehen. Also beschreiben wir, woran geforscht wird, und hören dort auf.

Könnte ein Teil davon Placebo sein? Wahrscheinlich schon: Placeboeffekte sind bei subjektiven Dingen wie Wohlbefinden, Ruhe und Stimmung am stärksten.

Doch Millionen Europäerinnen und Europäer verwenden CBD Jahr für Jahr, und Menschen kaufen selten weiter, was ihnen nichts bringt. Das ist kein Beweis, aber es ist auch nicht nichts.

Unser Versprechen: ein Analysezertifikat für jede Charge und ein ehrliches Wort, wann immer die Datenlage dünn ist.