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CBD und Koffein: lässt sich beides kombinieren?

Still life with a Cibdol product introducing CBD And Caffeine: Can I Mix Them?
Cibdol · CBD und Koffein: lässt sich beides kombinieren?

Definition

Koffein wird in der Leber verstoffwechselt, hauptsächlich über das Enzym Cytochrom P450 1A2 aus der Familie Cytochrom P450. Für Cannabidiol wurden die zuständigen Enzyme derselben Familie 2011 an menschlichen Lebermikrosomen bestimmt und ihre Mitglieder kartiert. Der Berührungspunkt beider Substanzen ist also ein Organ und eine Enzymfamilie, und genau dort endet der gemessene Bestand.

Koffeinabbau: Ort, Enzym, Bezeichnung

Koffein verschwindet nicht einfach wieder. Es wird verstoffwechselt, und der Ort dafür ist die Leber. Das Enzym, das dort den Hauptteil dieser Arbeit übernimmt, trägt den Namen Cytochrom P450 1A2 und gehört zur Familie Cytochrom P450. Mehr sagt dieser Datenpunkt nicht, und mehr muss er auch nicht sagen: Ort und Zuständigkeit sind benannt. Dieselbe Enzymfamilie taucht wieder auf, sobald es um Cannabidiol geht. Eine Untersuchung an menschlichen Lebermikrosomen hat die für den Abbau von Cannabidiol verantwortlichen Enzyme dieser Familie bestimmt und die beteiligten Familienmitglieder kartiert [1]. Damit stehen zwei Substanzen und ein Organ in derselben Zeile. Aus dieser Überschneidung folgt zunächst eine Beobachtung, keine Zahl. Genau an der Stelle, an der viele Texte weiterschreiben, hören die Datenpunkte auf. Wer morgens eine Tasse und eine Pipettenflasche nebeneinander auf dem Tisch hat, hält zwei Substanzen in der Hand, deren Abbauweg durch dasselbe Organ läuft. Getrennt davon zu lesen ist das endocannabinoid system: Die Frage nach Koffein und Cannabidiol richtet sich an den Leberstoffwechsel, nicht an Rezeptoren.

Was die Ziffern 1A2 im Enzymnamen bezeichnen

Cytochrom P450 ist ein Sammelname. Dahinter steht eine große Familie von Enzymen, die in Unterfamilien und einzelne Mitglieder gegliedert wird. Die Folge aus Zahl, Buchstabe und Zahl benennt jeweils genau eines davon. Beim Koffein ist das 1A2. Bei Cannabidiol wurden die zuständigen Enzyme im Versuch an menschlichem Lebergewebe identifiziert und den Mitgliedern derselben Familie zugeordnet [1]. Die Nennung einer Familie legt fest, wer beteiligt ist. Sie legt nicht fest, wie stark, wie schnell oder in welchem Verhältnis. Diese eine Unterscheidung trägt den Rest dieses Eintrags. Zuordnung ist gemessen. Größenordnung ist es nicht.

Jiang 2011: Zuordnung statt Größenordnung

Die am häufigsten angeführte Grundlage zu diesem Thema ist ein Laborbefund. Untersucht wurde in der Arbeit von Jiang aus dem Jahr 2011 kein Mensch am Frühstückstisch, sondern ein Versuchssystem: menschliche Lebermikrosomen, also Bestandteile von Leberzellen im Ansatz [1]. Das Ergebnis hat zwei Teile. Erstens wurden die Enzyme benannt, die den Abbau von Cannabidiol übernehmen. Zweitens wurden die daran beteiligten Mitglieder der Enzymfamilie kartiert [1]. Ein Weg ist damit beschrieben. Nicht beschrieben ist, wie sich zwei Substanzen im lebenden Organismus gegenseitig verschieben, wenn sie am selben Morgen dort eintreffen. Ein Ansatz im Reagenzglas und ein Alltag mit Kaffeetasse liegen auf verschiedenen Ebenen, und die Arbeit von 2011 liegt auf der ersten [1].

  • Abbauort des Koffeins: die Leber. Hauptzuständig: Cytochrom P450 1A2.
  • Familienzugehörigkeit dieses Enzyms: Cytochrom P450, dieselbe Familie, die auch beim Abbau von Cannabidiol auftritt [1].
  • Untersuchungssystem der Arbeit von 2011: menschliche Lebermikrosomen [1].
  • Erstes Ergebnis: Bestimmung der spezifischen Enzyme, die Cannabidiol verstoffwechseln [1].
  • Zweites Ergebnis: Kartierung der beteiligten Familienmitglieder [1].
  • Nicht Gegenstand dieser Arbeit: eine Zahl für zwei konkrete Präparate im Alltag.
  • Nicht Gegenstand: Reihenfolge, Menge oder zeitlicher Abstand zweier Substanzen.
  • Sauber daneben zu halten: das cannabinoide System als eigenes Kapitel, mit eigener Literatur.

Die Humandaten von 2018 und ihre Bezugsgrößen

Die zweite Säule ist keine Zellprobe, sondern eine Durchsicht. Eine systematische Übersichtsarbeit von Millar und Kollegen aus dem Jahr 2018 hat den veröffentlichten Bestand zur Pharmakokinetik von Cannabidiol beim Menschen zusammengetragen [2]. Pharmakokinetik heißt: was mit einer Substanz nach der Aufnahme geschieht, wie viel davon in den Kreislauf gelangt und wie lange sie dort nachweisbar bleibt. Und hier wird die Durchsicht deutlich. Die Menge im Kreislauf, die Verweildauer und die großen Unterschiede zwischen den veröffentlichten Zahlen hängen an der Verarbeitung in der Leber und am Zufuhrweg [2]. Zwei Größen also, die in jeder einzelnen Arbeit anders gesetzt sind. Deshalb steht in dieser Übersicht kein einzelner Wert, der für alle Formate gilt [2].

  • Gegenstand: Cannabidiol beim Menschen, nicht im Zellversuch [2].
  • Erfasste Größen: Menge, die in den Kreislauf gelangt, und die Dauer der Nachweisbarkeit [2].
  • Erste bestimmende Größe: die Verarbeitung in der Leber [2].
  • Zweite bestimmende Größe: der Zufuhrweg [2].
  • Befund zur Zahlenlage: die veröffentlichten Werte liegen weit auseinander, und Format und Zufuhrweg sind die Variablen dahinter [2].
  • Folgerung für diese Frage: aus zwei Arbeiten mit unterschiedlichem Aufbau lässt sich kein gemeinsamer Wert bilden.
  • Was die Leber als gemeinsamer Ort festlegt: dass beide Substanzen dort verarbeitet werden. Nicht, in welchem Umfang das eine das andere verschiebt [1][2].

Was zur Kombination selbst veröffentlicht ist

  1. Koffein wird in der Leber verstoffwechselt, und das Hauptenzym dafür trägt die Bezeichnung Cytochrom P450 1A2 aus der Familie Cytochrom P450.
  2. Für Cannabidiol wurden 2011 an menschlichen Lebermikrosomen die zuständigen Enzyme derselben Familie identifiziert und die beteiligten Mitglieder kartiert [1].
  3. Gemeinsam sind damit der Ort und die Enzymfamilie. Eine gemeinsame Zahl für beide Substanzen folgt daraus nicht.
  4. Die Humandaten zu Cannabidiol wurden 2018 systematisch durchgesehen. Menge im Kreislauf, Verweildauer und die weit auseinanderliegenden Zahlen sind dort an Leberverarbeitung und Zufuhrweg gebunden [2].
  5. Zur Kombination von Koffein und Cannabidiol ist keine Untersuchung durchgeführt worden. Wer danach sucht, erhält selbstsicher formulierte Sätze und keine Fundstelle.
  6. Zum subjektiv berichteten Erleben beider Substanzen zusammen gibt es keine kontrollierte Untersuchung am Menschen.
  7. In der veröffentlichten Literatur fehlt ein verblindeter Vergleich mit vier Gruppen, also Koffein allein, Cannabidiol allein, beides und keines von beidem, ebenso einheitlich festgelegte Messgrößen zu festen Zeitpunkten. Eine zitierbare Arbeit dazu ist nicht vorhanden.
  8. Messbar untersucht ist dagegen eine andere Größe: Placebo und Nocebo verändern, was nach der Aufnahme berichtet wird, und zwar auch innerhalb verblindeter Studien [3].
  9. Damit stehen in dieser Frage zwei Enzymbefunde, eine Übersicht über Humandaten und eine Leerstelle nebeneinander [1][2][3].

Der Bericht danach hat mehrere Quellen

Was 2020 zu Placebo und Nocebo zusammengetragen wurde

Eine klinische Übersichtsarbeit von Colloca und Barsky aus dem Jahr 2020 führt Placebo und Nocebo als messbare, mechanistisch untersuchte Größen [3]. Beschrieben wird dort, dass sich das nach einer Aufnahme berichtete Erleben verändert, und dass sich das auch in verblindeten Studien zeigt [3]. Nocebo ist die Gegenrichtung derselben Untersuchungsebene, nicht ein anderes Thema [3]. Für eine Frage wie die nach Kaffee und Cannabidiol am selben Morgen ist das keine Randbemerkung. Es ist eine eigene Spalte im Raster, und sie steht direkt neben der Spalte für den Leberstoffwechsel [1][3].

Eine Notiz am Morgen ist kein Messwert

Wer nach dem Frühstück etwas aufschreibt, schreibt eine Angabe auf, in der mehrere Größen zugleich stecken. Die Pharmakologie der beiden Substanzen ist eine davon, die Erwartung vor der Aufnahme eine zweite, der Kontext eine dritte [3]. Solange ein Vergleichsarm fehlt, bleibt die Zuordnung offen: Die Selbstbeobachtung liefert eine Beobachtung, sie trennt die Größen aber nicht voneinander [3]. Unbrauchbar ist sie deshalb nicht. Sie beantwortet nur eine andere Frage als eine kontrollierte Untersuchung. Und weil die veröffentlichten Zahlen zu Cannabidiol beim Menschen ohnehin an Format und Zufuhrweg hängen, lässt sich eine einzelne Notiz auch nicht gegen eine Studienzahl rechnen [2]. Zwei Ebenen, ein Morgen, und zwischen ihnen kein direkter Weg.

Der Teil dieser Frage, der sich nachlesen lässt

Zwei Verpackungen auf dem Küchentisch, zwei getrennte Unterlagenwege. Für den Kaffee gilt, was auf der Packung steht. Für ein Öl aus unserem Sortiment gilt der Chargenbericht: Er weist aus, welche Cannabinoide in der abgefüllten Charge in welcher Menge gemessen wurden. Das ist die Ebene, auf der wir seit 2014 arbeiten. Gemessenes wird benannt. Nicht gemessenes wird ebenso benannt, und der Abbauweg zweier Substanzen im selben Organ gehört in die zweite Spalte, nicht auf das Etikett [1][2]. Was am Ende in der Hand liegt, ist eine Flasche mit geprüften Zahlen und ein sauber begrenzter Bestand an Literatur.

  • Extrakttyp: Ein CBD Vollspektrum Öl weist neben Cannabidiol weitere Cannabinoide sowie Terpene und Flavonoide aus, ein CBD Isolat Öl einen einzelnen isolierten Stoff.
  • Herstellungsschritt: Die CO2 Extraktion benennt das Verfahren, mit dem der Auszug gewonnen wird. Über den Weg durch die Leber sagt dieses Verfahren nichts [1].
  • Eigene Zeile im Sortiment: CBG Öl trägt ein eigenes Etikett und eine eigene Chargenanalyse, mit Cannabigerol als ausgewiesener Zahl.
  • Was der Prüfbericht festhält: Gehalt je Charge, Substanz für Substanz.
  • Was er nicht festhält: eine Größe für den Stoffwechsel von Koffein und Cannabidiol zusammen [1][2].
  • Was die Kategorie eines Produkts nicht verschiebt: die Zuständigkeit der Enzymfamilie, die in beiden Fällen dieselbe bleibt [1].
  • Stand dieses Eintrags: zwei Fundstellen zum Stoffwechsel, eine zur Erwartung, keine zur Kombination [1][2][3].

Häufig gestellte Fragen

Welche Angabe machen die zitierten Quellen zur Reihenfolge am Morgen?
Keine. Die Arbeit von Jiang aus dem Jahr 2011 bestimmt an menschlichen Lebermikrosomen, welche Enzyme der Familie Cytochrom P450 Cannabidiol verstoffwechseln [1]. Die Durchsicht von Millar und Kollegen aus dem Jahr 2018 bindet die Humanzahlen an Leberverarbeitung und Zufuhrweg [2]. Eine Angabe zu Abstand oder Reihenfolge zweier Substanzen steht in beiden nicht.
Ist die Überschneidung im Stoffwechsel im Labor oder am Menschen bestimmt worden?
Der Enzymbefund zu Cannabidiol stammt aus einem Laborsystem, nämlich menschlichen Lebermikrosomen [1]. Die Angaben zu Menge im Kreislauf und Verweildauer stammen aus einer systematischen Durchsicht von Humandaten aus dem Jahr 2018 [2]. Zwei Ebenen also, die getrennt gelesen werden.
Warum taucht in dieser Frage überhaupt Placebo auf?
Weil zur Kombination selbst keine kontrollierte Untersuchung am Menschen vorliegt und die Frage damit auf Selbstberichte zurückfällt. Colloca und Barsky beschreiben 2020 Placebo und Nocebo als messbare, mechanistisch untersuchte Größen, die das nach der Aufnahme berichtete Erleben verändern, auch in verblindeten Studien [3].

Über diesen Artikel

Luke Sholl schreibt seit 2011 über Cannabinoide, CBD und die vielfältigen Vorteile der Natur. Zu seinem Hintergrund gehört eigene praktische Erfahrung im Cannabisanbau über den gesamten Zyklus vom Samen bis zur Ernte hin

Dieser Wiki-Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Luke Sholl geprüft, Autor für CBD und Wohlbefinden. Redaktionelle Aufsicht durch Joshua Askew.

Redaktionelle StandardsKI-Nutzungsrichtlinie

Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

Zuletzt geprüft am 27. August 2026

Literatur (3)

  1. [1]Jiang, R. et al. (2011). Identification of cytochrome P450 enzymes responsible for metabolism of cannabidiol by human liver microsomes. DOI: https://doi.org/10.1016/j.lfs.2011.05.018
  2. [2]Millar, S.A. et al. (2018). A Systematic Review on the Pharmacokinetics of Cannabidiol in Humans. DOI: https://doi.org/10.3389/fphar.2018.01365
  3. [3]Colloca, L. and Barsky, A.J. (2020). Placebo and Nocebo Effects. DOI: https://doi.org/10.1056/NEJMra1907805

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