CBG (Cannabigerol): Vorteile, Nebenwirkungen und sichere Anwendung

Neugierig auf das weniger bekannte Cannabinoid CBG? Tauche in die neuesten Erkenntnisse rund um diese spannende Verbindung ein, um ein evidenzbasiertes Verständnis aufzubauen. Cannabigerol (CBG) wird oft als „Eltern“-Cannabinoid beschrieben, weil es im Cannabinoid-Stoffwechselweg der Cannabispflanze früh vorkommt – noch bevor Verbindungen wie THC und CBD entstehen.
Das Interesse an CBG benefits ist rasant gewachsen, besonders in Bereichen wie Alltagsruhe, körperliches Wohlbefinden und entzündliches Gleichgewicht. Gleichzeitig bedeutet verantwortungsvoller Umgang, die Verträglichkeit und cannabigerol side effects zu kennen, zu denen bei manchen Menschen ein trockener Mund, Benommenheit oder Magen-Darm-Beschwerden gehören können. Trotz steigenden Verbraucherinteresses weisen Fachleute immer wieder darauf hin, dass robuste Langzeitdaten am Menschen weiterhin begrenzt sind – ein Hinweis darauf, wie wichtig vorsichtige Anwendung und weitere klinische Forschung sind.1
In diesem Guide schauen wir uns an, was die Evidenz nahelegt, wo die Forschung noch lückenhaft ist und wie du CBG achtsam angehen kannst, damit du sicherere, informiertere Entscheidungen triffst.
Was sind die wichtigsten Vorteile, die mit CBG in Verbindung gebracht werden?
CBG ist ein nicht berauschendes Cannabinoid, das für verschiedene Wellness-Anwendungen untersucht wird – von emotionaler Balance bis hin zu körperlichem Komfort. Auch wenn die Studienlage noch wächst, deuten frühe Daten am Menschen, präklinische Forschung und Erfahrungsberichte auf mehrere wiederkehrende Interessensbereiche hin.
Eine häufige Frage ist: „Wie fühlt sich CBG mental oder körperlich an?“ Viele Menschen beschreiben es als subtil „klar im Kopf“, mit einem stabilisierenden Effekt statt einer sedierenden Wirkung, begleitet von einem Gefühl körperlicher Entlastung. Dieses Profil macht CBG für viele als mögliches Cannabinoid für tagsüber interessant, besonders im Vergleich zu stärker sedierenden Verbindungen.
Im Folgenden schauen wir uns die am häufigsten diskutierten CBG benefits an – und was die aktuelle Forschung dazu unterstützt (und was nicht). Dabei geht es unter anderem um mögliche Zusammenhänge mit Entzündung, Stimmung und Stress sowie alltäglichen Beschwerden.
Entzündungshemmende Eigenschaften und Schmerzlinderung
Einer der meistdiskutierten Interessensbereiche sind mögliche Vorteile von CBG im Zusammenhang mit Entzündungen. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass CBG Entzündungssignalwege beeinflussen und mit Rezeptoren interagieren könnte, die an Immunbalance und Schmerzwahrnehmung beteiligt sind. Übersichtsarbeiten zu molekularen Mechanismen heben hervor, dass CBG mit mehreren Rezeptorsystemen interagiert, die für entzündungs- und schmerzbezogene Prozesse relevant sind.3
Wichtig ist, das richtig einzuordnen: Ein großer Teil der stärksten Evidenz stammt weiterhin aus Labor- und Tierforschung. Größere, gut kontrollierte Studien am Menschen sind nötig, bevor sich belastbare Schlussfolgerungen ziehen lassen.
Trotzdem helfen diese frühen Ergebnisse zu erklären, warum manche Menschen CBG bei alltäglichen Verspannungen, nach dem Sport oder bei einem allgemeinen „Ziehen“ ausprobieren – besonders dann, wenn sie eine Option suchen, die den Kopf klar lässt und das Wohlbefinden unterstützt, ohne zu berauschen. Wenn du CBG zusammen mit anderen Supplements oder Medikamenten verwendest, geh vorsichtig vor und hol dir bei Bedarf professionellen Rat.
Neuroprotektive Effekte und Gehirngesundheit
CBG wird außerdem im Hinblick auf mögliche Beiträge zur Gehirngesundheit untersucht. Präklinische Forschung legt nahe, dass es im Nervensystem antioxidative und entzündungshemmende Aktivität zeigen könnte – weshalb Wissenschaftler sich für potenziell neuroprotektive Effekte interessieren.3
Gerade hier ist es besonders wichtig, frühe Hinweise klar von nachgewiesenen Ergebnissen zu trennen. Die meisten Befunde stammen aus Zell- und Tiermodellen und lassen sich nicht automatisch auf spürbare Vorteile beim Menschen übertragen.
Für Wellness-orientierte Nutzer ist das Fazit unkompliziert: CBG ist vielversprechend, sollte aber nicht als Behandlung neurologischer Erkrankungen betrachtet werden. Wenn du dir Sorgen um Gedächtnis, Stimmung oder neurologische Symptome machst, sprich mit einer medizinischen Fachperson und betrachte Cannabinoid-Produkte höchstens als ergänzende Option.
CBG bei Angst, Stress und Stimmung
Kann CBG Angst, Stress oder die Stimmung unterstützen? Möglicherweise – aber die Evidenz entwickelt sich noch und sollte vorsichtig interpretiert werden.
Das Interesse an diesem Bereich hängt mit der Interaktion von CBG mit dem Endocannabinoid-System und weiteren Zielstrukturen zusammen, die an Stress-Signalwegen und emotionaler Regulation beteiligt sind. Besonders hervorzuheben ist, dass eine der ersten placebokontrollierten klinischen Studien am Menschen zeigte: Eine einmalige Dosis von 20 mg hanfgewonnenem CBG reduzierte im Vergleich zu Placebo die selbstberichtete Angst und den Stress deutlich, ohne berauschende Effekte.2 Diese Ergebnisse deuten auf mögliche kurzfristige Vorteile hin, allerdings sind größere und längere Studien weiterhin erforderlich.
Aktuell ist es am sinnvollsten, CBG als Wellness-Tool zu sehen, das manche Menschen für Balance am Tag ausprobieren – nicht als Ersatz für Unterstützung bei psychischer Gesundheit. Wenn du Angstzustände oder eine gedrückte Stimmung managst, sprich mit einer qualifizierten Fachperson, besonders wenn du verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst.
Unterstützung von Appetit und Verdauungsgesundheit
CBG wird manchmal im Zusammenhang mit Appetit und Verdauungskomfort diskutiert. Frühe Forschung deutet darauf hin, dass es die Darmfunktion über Wechselwirkungen mit dem Endocannabinoid-System und weiteren Rezeptorwegen beeinflussen könnte, die an Darmbeweglichkeit und Entzündung beteiligt sind.3
Anekdotisch berichten manche Menschen von einem sanften Anstieg des Appetits oder einem „beruhigteren“ Magen – das trägt zum Interesse an CBG für alltägliche Verdauungsunterstützung bei. Allerdings ist die Evidenz am Menschen weiterhin begrenzt, und Verdauungsreaktionen können stark variieren.
Wenn du CBG aus Verdauungsgründen in Betracht ziehst, starte niedrig und beobachte, wie du dich fühlst – besonders dann, wenn du empfindlich reagierst, Medikamente für den Magen-Darm-Trakt einnimmst oder eine Grunderkrankung hast, die klinische Betreuung erfordert.
Antibakterielles und antimikrobielles Potenzial
Ein weiterer aktiver Forschungsbereich ist das antibakterielle und antimikrobielle Potenzial von CBG. In Laborumgebungen zeigte CBG Aktivität gegen bestimmte Bakterien, was die Frage aufwirft, ob es eines Tages zur Aufrechterhaltung eines mikrobiellen Gleichgewichts beitragen könnte.3
Gleichzeitig handelt es sich dabei um frühe Grundlagenforschung. Ergebnisse aus der Petrischale lassen sich nicht zwangsläufig in sichere oder wirksame Effekte beim Menschen übertragen, und aktuell gibt es keine starke klinische Evidenz, die CBG als antimikrobielle Behandlung stützt.
Aus Sicht der Verbrauchersicherheit ist die Botschaft klar: CBG-Produkte sollten nicht als Ersatz für medizinische Versorgung, Antibiotika oder professionellen Rat verwendet werden. Wenn du eine Infektion vermutest, hol dir zeitnah medizinische Hilfe.
Wie unterscheidet sich CBG in Bezug auf Vorteile von CBD?

CBG und CBD sind beide nicht berauschende Cannabinoide, aber sie sind nicht austauschbar. Sie interagieren auf überlappende, zugleich aber unterschiedliche Weise mit dem Körper – und das kann zu verschiedenen Erfahrungen führen.
CBD ist deutlich besser erforscht. Es gibt eine größere Zahl an Humanstudien, die gängige Wellness-Anwendungen wie Entspannung und Unterstützung von Schlafroutinen stützen. CBG, manchmal als „Eltern“-Cannabinoid bezeichnet, ist im Mainstream noch relativ neu und hat eine kleinere Evidenzbasis – auch wenn frühe Ergebnisse das Interesse an entzündlichem Gleichgewicht, körperlichem Komfort und Stimmung geweckt haben.1
Beim Vergleich von CBG vs. CBD benefits ist es sinnvoller, deine Ziele und deine individuelle Sensibilität zu berücksichtigen, statt davon auszugehen, dass eines „stärker“ ist. Manche Menschen empfinden CBD als beruhigender, während sich CBG eher klar im Kopf oder „tagsüber geeignet“ anfühlt – die Reaktionen sind jedoch individuell.
| Aspekt | CBD | CBG |
|---|---|---|
| Forschungslage | Breitere Evidenz am Menschen und längere Nutzungserfahrung | Vielversprechende frühe Forschung, insgesamt weniger Studien am Menschen |
| Typischer Wellness-Fokus | Entspannung, Stress-Unterstützung, Schlafroutinen | Balance am Tag, entzündungsbezogener Komfort, Stimmung (frühe Evidenz) |
| Wie sich die Wirkung häufig anfühlt | Beruhigend, „runterfahren“ | Klar, stabil, „fokussiert“ (je nach Person und Produkt) |
| Beste Vorgehensweise bei der Auswahl | An deine Routine und den gewünschten Effekt anpassen; niedrig starten und langsam steigern | An deine Routine und den gewünschten Effekt anpassen; niedrig starten und langsam steigern |
Viele Produkte kombinieren Cannabinoide für einen breiteren „Spektrum“-Effekt. Egal, wofür du dich entscheidest: Achte auf transparente Laborberichte und einen klar ausgewiesenen Cannabinoid-Gehalt.
Gibt es bekannte Nebenwirkungen oder Risiken bei der Verwendung von CBG?
Wie andere Cannabinoide kann auch CBG bei manchen Menschen unerwünschte Effekte auslösen – besonders in höheren Mengen oder in Kombination mit anderen Supplements. Übersichtsarbeiten zur aktuellen Literatur betonen, dass CBG zwar insgesamt gut verträglich zu sein scheint, systematische Sicherheitsdaten am Menschen jedoch weiterhin begrenzt sind.1
Häufig diskutierte cannabigerol side effects sind meist mild und vorübergehend, können aber trotzdem stören. Wenn du auf deine Reaktion achtest, niedrig startest und gut getestete Produkte wählst, lässt sich das Risiko oft reduzieren.
Kann CBG mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln interagieren? Möglicherweise ja. Da Cannabinoide beeinflussen können, wie der Körper bestimmte Medikamente verstoffwechselt, solltest du bei langfristigen Verschreibungen mit einer Apothekerin, einem Apotheker oder einer medizinischen Fachperson Rücksprache halten.
Häufige Nebenwirkungen (trockener Mund, Schläfrigkeit, Appetitveränderungen)
Manche Menschen bemerken kurz nach der Einnahme von CBG leichte Nebenwirkungen – besonders, wenn sie es zum ersten Mal ausprobieren.
- Trockener Mund: Ausreichend Flüssigkeit hilft, und viele Nutzer berichten, dass dieser Effekt mit der Zeit nachlässt. Wenn du dich fragst: „Verursacht CBG einen trockenen Mund?“, kann das bei einigen Personen der Fall sein.
- Schläfrigkeit oder Müdigkeit: Obwohl CBG oft als „tagsüber geeignet“ beschrieben wird, variiert die Empfindlichkeit. Höhere Mengen können eher sedierend wirken.
- Appetitveränderungen: CBG kann bei manchen Menschen den Appetit anregen, andere bemerken keine Veränderung.
Wenn du dich schläfrig fühlst, vermeide Autofahren oder das Bedienen von Maschinen, bis du weißt, wie du darauf reagierst.
Verdauungsbeschwerden (Übelkeit, Durchfall, Magenverstimmung)
Verdauungsbeschwerden sind eine weitere mögliche Nebenwirkung – besonders, wenn CBG nüchtern oder in größeren Mengen eingenommen wird.
Du könntest Folgendes bemerken:
- Übelkeit
- weicher Stuhl oder Durchfall
- Magenkrämpfe oder allgemeine Magenverstimmung
Diese Effekte können auch durch Trägeröle oder andere Inhaltsstoffe mit beeinflusst werden. CBG zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen und die Menge zu reduzieren, hilft oft. Wenn die Beschwerden anhalten, setze es ab und hol dir medizinischen Rat.
Gilt die Einnahme von CBG für die meisten Menschen als sicher?
Für viele gesunde Erwachsene scheint CBG bei verantwortungsvoller Anwendung gut verträglich zu sein. Die treffendste Antwort auf die Frage „Ist CBG sicher?“ lautet jedoch: Große, langfristige Studien am Menschen fehlen bislang.1
Besondere Vorsicht ist empfohlen, wenn du:
- verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst (einschließlich Blutverdünnern, Antidepressiva, Sedativa oder Antiepileptika)
- schwanger bist oder stillst
- eine Lebererkrankung hast oder eine komplexe Krankengeschichte
- eine Operation planst oder dir geraten wurde, Nahrungsergänzungsmittel zu vermeiden
Wenn du dich für einen Test mit CBG entscheidest, halte eine konstante Routine ein, führe Veränderungen einzeln ein und sprich mit einer medizinischen Fachperson, wenn du dir bei Eignung oder möglichen Wechselwirkungen unsicher bist.
Mangel an Daten am Menschen und unbekannte Langzeitrisiken
Eine der größten Einschränkungen von CBG ist der Mangel an robusten Daten am Menschen. Obwohl das Interesse schnell gewachsen ist, zeigen bibliometrische Analysen, dass hochwertige klinische Forschung der Nutzung durch Verbraucher weiterhin hinterherhinkt.1
Wichtige offene Fragen sind unter anderem:
- Wie eine langfristige Anwendung Schlaf, Appetit und Energie beeinflusst
- Ob sich Effekte je nach Alter, Gesundheitsstatus oder Hormonen unterscheiden
- Wie die Produktform die Aufnahme und Nebenwirkungen beeinflusst
- Mögliche Auswirkungen auf Leberenzyme und den Medikamentenstoffwechsel bei dauerhafter Anwendung
Bis mehr Langzeitdaten vorliegen, ist ein konservativer Ansatz am sichersten: Nutze die niedrigste wirksame Menge, vermeide es, mehrere neue Supplements gleichzeitig zu kombinieren, und lege Pausen ein, um zu prüfen, wie du dich fühlst. Wenn du eine Erkrankung hast oder verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst, besprich CBG zuerst mit einer medizinischen Fachperson.
Wie du CBG sicher anwendest
CBG sicher zu verwenden, folgt denselben Grundsätzen wie bei den meisten Nahrungsergänzungsmitteln: Starte vorsichtig, wähle Qualitätsprodukte und beobachte, wie dein Körper reagiert.
Da die Forschung noch im Aufbau ist und die individuelle Sensibilität variiert, ist ein einfacher Plan hilfreich. Die folgenden Abschnitte zeigen praktische Schritte für eine verantwortungsvolle Anwendung.
Ideale Dosierungsbereiche
Es gibt keine universell „ideale“ Dosis für CBG. Körpergewicht, Stoffwechsel, Produktform und Zielsetzung beeinflussen die Wirkung, und Empfehlungen orientieren sich eher an vorsichtiger Praxis als an klaren klinischen Grenzwerten.
Welche CBG-Dosis gilt als sicher oder wirksam? Für viele gesunde Erwachsene:
- Niedrig starten: 2–5 mg einmal täglich für mehrere Tage.
- Langsam steigern: Wenn gut vertragen, alle 3–7 Tage um 2–5 mg erhöhen.
- Typischer Bereich: 5–20 mg pro Tag für allgemeines Wohlbefinden.
- Höhere Mengen: 20–50 mg pro Tag werden manchmal verwendet, allerdings sind Nebenwirkungen wahrscheinlicher; hier ist fachlicher Rat sinnvoll.
Wenn du Multi-Cannabinoid-Produkte nutzt, dokumentiere speziell den CBG-Gehalt. Wenn du verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst oder eine Erkrankung hast, sprich vor Dosierungsanpassungen mit einer medizinischen Fachperson.
Zeitpunkt und Art der Anwendung
Zeitpunkt und Anwendung können den Wirkungseintritt und die Konstanz beeinflussen.
Öle und Tinkturen ermöglichen eine flexible Dosierung. Wenn du CBG-Öl verwendest, gib die Tropfen für 60–90 Sekunden unter die Zunge, bevor du schluckst. Kapseln und Softgels wirken langsamer, sind dafür praktisch vorportioniert.
Manche bevorzugen CBG am Morgen oder frühen Nachmittag für Balance am Tag, andere nehmen es später. Wenn du dich müde fühlst, passe den Zeitpunkt an; wenn du dich überstimuliert fühlst, reduziere die Menge oder verzichte auf eine späte Einnahme.
CBG zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen, kann für empfindliche Nutzer angenehmer sein. Bleib möglichst konsequent (immer mit oder immer ohne Nahrung), um deine Reaktion besser einschätzen zu können.
Tipps für Erstnutzer
Wenn du CBG zum ersten Mal ausprobierst, hilft ein langsamer, gleichmäßiger Ansatz, Nebenwirkungen zu minimieren.
- Starte niedrig und halte die Menge für mehrere Tage konstant.
- Teste es an einem Tag, an dem du nicht Auto fahren oder wichtige Entscheidungen treffen musst.
- Führe nicht gleichzeitig weitere neue Supplements ein.
- Notiere kurz Zeitpunkt, Menge und Veränderungen bei Stimmung, Schlaf, Appetit oder Verdauung.
Wenn du unerwünschte Effekte bemerkst, setze für den Tag aus, trinke ausreichend und gib deinem Körper Zeit, bis sich die Symptome beruhigen. Leichte Effekte lassen sich oft durch eine geringere Menge lösen. Hole dir medizinischen Rat bei starken, anhaltenden oder beunruhigenden Beschwerden.
Vorteile von CBG im Vergleich zu Nebenwirkungen: Was ist das Fazit?
Das Interesse an CBG ist nachvollziehbar, denn frühe Forschung und Erfahrungen aus der Praxis deuten auf eine mögliche Unterstützung des Wohlbefindens hin – bei insgesamt eher milden Nebenwirkungen, wenn CBG verantwortungsvoll eingesetzt wird. Allerdings entwickelt sich die Datenlage noch, und Langzeit-Sicherheitsdaten am Menschen sind weiterhin begrenzt.1
Wenn du mögliche Vorteile gegen Risiken abwägst, behalte im Kopf: Vielversprechende Hinweise sind kein Beweis, und „natürlich“ bedeutet nicht automatisch risikofrei. Berichtet werden unter anderem trockener Mund, Benommenheit, Müdigkeit oder Verdauungsbeschwerden. Diese Nachteile sind oft gut handhabbar, aber die Reaktionen unterscheiden sich.
Um optimale Dosierungen, Langzeitverträglichkeit und realistische Erwartungen besser einordnen zu können, braucht es mehr hochwertige Studien am Menschen – besonders bei täglicher Anwendung oder in Kombination mit anderen Cannabinoiden oder Medikamenten.
Zu den Personen, die CBG besser meiden oder nur mit fachlicher Begleitung nutzen sollten, gehören:
- Schwangere oder stillende Personen
- Menschen mit komplexer Krankengeschichte oder Leberthemen
- Personen, die verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen
- Alle, die zuvor schlecht auf Cannabinoide reagiert haben
CBG kann für grundsätzlich gesunde Erwachsene eine Option sein, die ein nicht berauschendes Cannabinoid suchen und bereit sind, vorsichtig und bedacht vorzugehen. Wenn du dich fragst: „Ist CBG sicher?“, lautet die genaueste Antwort: Es scheint von vielen in moderaten Mengen gut vertragen zu werden, aber es bleiben Unsicherheiten.
Qualitätsgeprüfte Produkte zu wählen, konservativ zu dosieren und bei Bedarf eine medizinische Fachperson einzubeziehen, sind die besten Wege, um möglichen Nutzen mit einem sinnvollen Risikomanagement auszubalancieren.
Referenzen
- Smith M. Cannabigerol: a bibliometric overview and review of research on an important phytocannabinoid. Cannabis Clinicians. March 29, 2025. https://www.cannabisclinicians.org/2025/03/29/cannabigerol-a-bibliometric-overview-and-review-of-research-on-an-important-phytocannabinoid/. Accessed December 19, 2025. ↩︎
- Washington State University. Cannabinoid CBG reduces anxiety and stress in first human clinical trial. ScienceDaily. July 31, 2024. https://www.sciencedaily.com/releases/2024/07/240731141232.htm. Accessed December 19, 2025. ↩︎
- Li S, Li W, Malhi NK, et al. Cannabigerol (CBG): a comprehensive review of its molecular mechanisms and therapeutic potential. Molecules. 2024;29(22):5471. https://doi.org/10.3390/molecules29225471. Accessed December 19, 2025. ↩︎


